Ländliches Leben in Nordschwaben dargestellt in drei Museen
  • ÖFFNUNGSZEITEN:


         Jeden 1. Sonntag im Monat von 14 - 17 Uhr -  und jederzeit nach Vereinbarung im Zeitraum von Mai bis Oktober

        

Museumsfreunde
Mertingen



                                     

Die Sölde ist wieder ein Schmuckstück

FLEISSIGE HELFER LASSEN MUSEUMSGEBÄUDE NEU ERSTRAHLEN

Die Museumsfreunde Mertingen verwahren die ihnen anvertrauten Schätze der Heimat - aus Mertingen, aber auch aus der näheren Umgebung - in drei Häusern: im Museumsstadel, in der Alten Schule am Römerplatz, und in der Einfirstsölde in der Mardostraße gegenüber der Gärtnerei immer-grün-Horrer. Sind im Museumssstadel Handwerk und Bauernwirtschaft aus den vergangenen Jahrhunderten versammelt, in der Alten Schule Funde vom Römerkastell Summuntorium und aus den Alemannengräbern, sowie eine Schulstube und ein Nähstüble nebst einem Ausstellungsraum, so findet der Besucher in der Sölde „bäuerliches Leben“ aus vergangenen Zeiten wieder, eine Trachtenstube und historische Hof- und Gebäudeansichten, sowie einen Kramerladen und so manch anderes mehr. Gerade die Sölde, die der Museumsverein erworben und selbst hergerichtet hat, ist, weil die Bausubstanz halt nicht die Beste war und ist, in die Jahre gekommen. Die Fenster, die zum Teil aus dem Ursprungsgebäude stammen, waren besonders schadhaft. Schreinermeister Karl Hofer hat sich der maroden Rahmen angenommen und, unterstützt vom „Gehilfen“ Klaus Siegl, in mühevoller Handwerksarbeit die morschen Teile wie Wetterschenkel, Fensterbretter oder den halben Rahmen ausgebaut und passgenau ersetzt, alte Eisenbeschläge entrostet oder nachgefertigt und angebracht.

Die Gemeinde Mertingen hat, wie bei allen anderen Vereinen, 25 Prozent der Unkosten erstattet. „Dafür sind wir sehr dankbar!“, erklären die Museumsfreunde.

EIN BESUCH LOHNT SICH
 Malermeister Markus Herz hat die Renovierungsarbeiten ergänzt und die Fenster in der ganzen Sölde wieder neu gestrichen. Die Museumsfreunde Christine Riepold, Klaus Siegl und Leo Ziegelmayr haben die Außenrenovierung zum Anlass genommen, die ebenfalls renovierungsbedürftigen Innenräume mit dem von Markus Herz gespendeten 15 Jahre alten Sumpfkalk neu zu weißeln.

Die Mertinger sind herzlich eingeladen, im nächsten Jahr, wenn die Sölde wieder besichtigt werden kann, das Haus anzuschauen, vor allem aber die Lebensweise der Vorfahren auf sich wirken zu lassen.