Ländliches Leben in Nordschwaben dargestellt in drei Museen
      • ÖFFNUNGSZEITEN: Jeden 1. Sonntag im Monat 14 - 17 Uhr- und jederzeit nach Vereinbarung im Zeitraum von Mai bis Oktober

Vortrag

Einladung zum Vortrag der Museumsfreunde am 28. Februar 2020

"Hexenprozesse in der Reichspflege Donauwörth und Hexenverbrennungen in Mertingen".

Vortrag

Referenten: Dr. Ottmar Seuffert, Stadtarchivar a. D.

Sonntag, 28. Februar 2020 - Beginn: 19:30 Uhr

Aula der Antonius-von-Steichele-Grundschule Mertingen, Ostergasse 23

"Hexenverbrennungen in Mertingen"

ist der Vortrag von Dr. Ottmar Seuffert, Stadtarchivar a.D. in Donauwörth, überschrieben, über grausame Auswüchse der Rechtsprechung in der "Frühen Neuzeit",  von Justiz und Kirche.

Die "Frühe Neuzeit" - die Zeit zwischen 1450 und 1750 - war eine Zeit des Unwissens und des Aberglaubens. Missernten, Wetterunbilden, Schicksalsschläge oder Unglücke wurden nicht selten Menschen, ob Mann oder Frau, ob reich oder arm, zugeschrieben, die als Unhold oder Hexe verfolgt und (hin-)gerichtet wurden. Gerüchte, aber vor allem Denunziationen standen häufig am Beginn des Schicksals eines/einer Unglücklichen, die in die Hände der Hexenverfolger geriet.

So gerieten nicht nur die Armen, sondern auch hochgestellte Personen in den Fokus der Hexenverfolger, waren doch gerade bei letzteren Gut und Geld zu holen. Dr. Seuffert hat über dieses Thema in den ihm zugänglichen Archiven geforscht und ist

vielfach fündig geworden. In der Region Donau-Ries wurden in Wemding und Nördlingen besonders viele Menschen als Hexen/Hexer hingerichtet, aber auch an der Richtstätte  in Mertingen wurden Hexen verbrannt.

Ihre

Ulrike Hampp-Weigand mit allen Vorstandsmitgliedern

P.S.: Auch die Museumsfreunde Mertingen beteiligen sich an der bayernweiten Aktion Ehrenamtskarte, die es ja nun auch im Landkreis Donau-Ries gibt. Träger der Ehrenamtskarte erhalten in den Mertinger Museen freien Eintritt.